Haarschnitte in der Antike

Schon der Römer Apuleius verkündete das egal mit wieviel Schmuck behängt und mit welchen noch so schönen Gewändern sich eine Dame kleidet, wird sie, wenn sie ihre Haare vernachlässigt nicht die Worte "schmucke Person" zu hören bekommen. Genauso wie er als Philosoph dachten auch viele andere Römer und so richtete sich auch schon die römische Frauenwelt nach diesem Kriterium.

Was heutzutage die Modedesigner war im alten Rom die jeweilige Kaiserin.  Das was die Kaiserin an Gewändern trug war für die Damen der Maßstab nachdem sie ihre Kleiderschränke zu füllen hatten. Ebenso den Haarschnitt . Zur Zeit der Republik war ein einfacher Dutt "in" wobei hingegen falsche, gewellte, aufgeputzte und/oder parfümierte Haare auf eine Hure hindeuteten.

Zur Kaiserzeit wurden solche Frisuren aber auch bei den "anständigen" Damen immer belibeter, da diese Frisuren die Männerwelt anzog.

Um die Locken zu formen wurde ein als calamistrum bezeichneter hohler Eisenstab genutzt, der über dem Feuer erhitzt wurde. SPiegel kannten die Römer in form von runden blankpolierten Bronze- oder Silberscheiben. Auf alten Münzen kann man noch einige der Frisuren erkennen.

 

10.12.08 16:54

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